Ästhetische Dermatologie und Kosmetik - Übersicht

Wer träumt ab einem gewissen Alter nicht von einem makellosen,
faltenfreien Hautbild. Die Werbung steuert einiges das dazu bei.
Jugendliches Aussehen verspricht Leistungsstärke und Erfolg.

Mit kleinen Tricks lässt sich der Alterungsprozess optisch aufhalten.
Die Dermatologie hat einen bunten Strauß an minimal-invasiven „Verjüngungsmaßnahmen“ mittels effektiver und sicherer Methoden
entwickelt, mit denen der Alterungsprozess der Haut zumindest deutlich verzögert werden kann.

Gesichtsfalten entstehen durch nachlassende Zellerneuerung und Schwund
von elastischen Fasern und Bindegewebe. Außerdem verliert die Haut mit zunehmendem Alter feuchtiggkeitsbindende Substanzen, zu denen auch
die Hyaluronsäure zählt. Begünstigt wird Faltenbildung durch übermäßige Sonnenbestrahlung, Rauchen sowie starke Gewichtsschwankungen.

Außerdem führt die ständige Bewegung der Gesichtsmuskulatur zu sogenannten mimischen Falten: Denkerfalten, Zornesfalten, Raucherfalten, Lachfalten.

Ihr Behandlungskonzept muss individuell erstellt werden. Man beschränkt sich mittlerweile nicht mehr auf die Behandlung einzelner Falten, sondern beurteilt das Erscheinungsbild des gesamten Gesichtes „full face approach“.
Es sollten insbesondere Konturveränderungen, die durch Verschiebung
von Fettdepots, Erschlaffung von Haltestrukturen und verlorengegangene Rückstellfähigkeit der Haut verursacht werden, korrigiert werden.
Das Ziel ist daher nicht die Korrektur einzelner Partien, sondern kann z.B. auch den Ausgleich von Volumenverlust im mittleren Gesicht mittels Hyaluron,
die Konturierung des Kinn-Kiefer Bereiches oder aber die Entspannung überaktiver mimischer Falten an der Stirn durch Botulinum bedeuten.